AB InBev hat im dritten Quartal weniger Bier verkauft

Budweiser, Stella Artois und Corona

AB InBev-Marken Budweiser, Stella Artois und Corona

Anheuser-Busch Inbev hat im dritten Quartal 1,5 Prozent weniger Bier verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 132,7 Millionen Hektoliter hat der größte Braukonzern der Welt mit Sitz Belgien laut eigenen Angaben abgesetzt. Zwischen Januar und September hat AB InBev mit knapp 381 Millionen Hektoliter 0,1 Prozent mehr Bier verkauft als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 3,6 Prozent auf 14,74 Milliarden Dollar, der operative Gewinn legte sogar um 13,8 Prozent zu und erreichte 5,73 Milliarden Euro.

Die Integration der Strukturen von SABMiller in das eigene Portfolio geht laut AB InBev gut voran. Unter anderem durch die Nutzung von Synergien im Zuge der Fusion glaubt man, bis 2020 3,2 Milliarden Dollar einsparen zu können. AB InBev hat im letzten Jahr SABMiller, bis dahin nummer zwei auf dem globalen Biermarkt, für fast 100 Milliarden Dollar übernommen. Zuvor hatten es die beiden Brauriesen beim Bierabsatz zusammengerechnet auf einen Weltmarktanteil von über 30 Prozent gebracht. Der Zusammenschluss wurde zwar genehmigt, allerdings haben mehrere Kartellbehörden ihre Zustimmung an Auflagen geknüpft. Beispielsweise wurden Beteiligungen von SABMiller an Pilsner Urquell aus Tschechien, Tyskie und Lech (Polen), Dreher (Ungarn), Ursus (Rumänien) und weiteren Biermarken an Asahi veräußert. Die japanische Brauereigruppe hat auch die italienische Marke Birra Peroni sowie Grolsch (Niederlande) übernommen.

Weltweit besitzt Anheuser-Busch InBev mit Hauptsitz in Belgien mehr als 500 Biermarken (Budweiser, Corona, Stella Artois etc.). In Deutschland ist der Konzern unter anderem mit Beck's, Hasseröder, Franziskaner, Diebels und Löwenbräu vertreten.

(14.11.2017)

 
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