Baukunstkeller hat Insolvenz angemeldet

Die Braukunstkeller GmbH hat einen Insolvenzantrag gestellt.

Die Braukunstkeller GmbH hat einen Insolvenzantrag gestellt.

Die Braukunstkeller GmbH mit Sitz in Michelstadt (Hessen) hat beim Amtsgericht Darmstadt einen Insolvenzantrag eingereicht. Zu den Hintergründen heißt es in einer Pressemitteilung, der ehemalige Hauptgesellschafter und Investor habe im Sommer 2015 seine bis dahin gewährte Finanzierung gekündigt und seine GmbH-Anteile an der Brauerei an einen neuen Gesellschafter weitergereicht, nachdem sein eigenes Getränketechnik-Unternehmen Insolvenz anmelden musste. Eine Kreditzusage von Bankenseite sei nicht erteilt worden, weil der neue Gesellschafter sich nicht bereit erklärt habe, eine Bürgschaft zu übernehmen. Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit habe Braukunstkeller-Geschäftsführer Alexander Himburg daraufhin einen Insolvenzantrag gestellt.

Die Braukunstkeller GmbH wurde 2012 gegründet und hat auf Craft Beer gesetzt. Kreationen der Brauerei haben verschiedene Auszeichnungen geholt. Beispielsweise haben Experten die Variante "Amarsi India Pale Ale" bei einer von der Lebensmittel Zeitung organisierten Bierverkostung im September 2013 zum besten Craft Beer auf dem deutschen Markt gekürt.

"Von Michelstadt muss ich mich nun leider verabschieden, als Craftbrauer werde ich aber natürlich weiterhin aktiv bleiben", so Alexander Himburg. Seine berufliche und private Zukunft sieht er in Bayern. In einer befreundeten Brauerei wird er eigenen Angaben zufolge vorerst als "Gypsy-Brewer" seine Tätigkeit als Bierentwickler fortsetzen. "Von einem Abschied eines Mitbegründers der deutschen Craftbier-Welt kann somit keine Rede sein", betont er. "Die Fans meiner Biere können sich darauf verlassen, auch in Zukunft von mir mit außergewöhnlichen Craftbieren versorgt zu werden."

Kontakt: www.braukunstkeller.de

(4.2.2016)

 
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