Bericht zur Bierkultur in Österreich

Österreichische Flagge

Heimisches Bier steht bei den Österreichern hoch im Kurs, viele halten ihrer Lieblingsmarke die Treue. Das und mehr geht aus dem "Österreichischen Bierkulturbericht 2015" hervor, den die Brau Union vor Kurzem präsentiert hat. Er enthält unter anderem Ergebnisse einer Umfrage unter 600 Bürgern.

92 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Bier wichtiger Bestandteil der österreichischen Getränkekultur ist. Fast die Hälfte trinkt am liebsten Bier aus Österreich, ein Drittel bevorzugt Gerstensäfte aus der eigenen Region. 84 Prozent gaben an, mit dem Angebot an regionalen Bieren in ihrem Land zufrieden zu sein. Dass die Biervielfalt, die die heimische Gastronomie bietet, ausreicht, finden 75 Prozent. Jeder Fünfte wünscht sich hier mehr Auswahl.

Für den Bericht wurde auch nach den Bertrinkgewohnheiten der Österreicher gefragt: 10 Prozent greifen laut eigenen Angaben (fast) täglich zum Gerstensaft, 30 Prozent mehrmals pro Woche und 20 Prozent mehrmals im Monat. Konsumiert wird Bier meistens abends, beispielsweise wenn man ausgeht und sich mit Freunden trifft, aber auch daheim zum Essen. Jeder vierte Umfrageteilnehmer gab an, dann Bier zu sich zu nehmen, wenn der Partner bzw. die Partnerin, Freunde etc. es auch tun. Auch bei Restaurantbesuchen und zuhause nach der Arbeit geehmigt man sich das Getränk.

Was Marken angeht, sind die Österreicher unterschiedlich wechselfreudig: Jeder Dritte (33 Prozent) hat zwei oder drei Biersorten, die er oder sie konsumiert. Ein knappes Drittel der Befragten (29 Prozent) halten einer Sorte die Treue, ein weiteres Drittel (32 Prozent) hat hier keine Vorlieben. Lediglich 3 Prozent gaben an, dass sie regelmäßig mehr als drei verschiedene Biere trinken.

94 Prozent der Umfrageteilnehmer achten laut eigener Aussage beim Trinken immer auf verantwortungsvollen Genuss. 40 Prozent der sind der Ansicht, dass das Verantwortungsbewusstsein im Zusammenhang mit Alkoholkonsum in den letzten Jahren zugenommen hat.

Der vollständige Bierkulturbericht kann auf der Website der Brau Union abgerufen werden.

(6.1.2016)


 
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