Bierabsatz von Januar bis September um 3,1 Prozent gesunken

Kronenkorken

Die ersten drei Quartale liefen für die deutsche Brauwirtschaft alles andere als erfreulich.

Die Durststrecke für die deutsche Brauwirtschaft hält an: Im September haben die im Bundesgebiet ansässigen Brauereien und Bierlager nach Angaben des Statistischen Bundesamts rund 7,4 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Das waren 12,4 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. In den ersten drei Quartalen, also von Januar bis September, ist der Bierabsatz um 3,1 Prozent bzw. 2,3 Millionen Hektoliter auf 71,95 Millionen Hektoliter gesunken. Knapp 3,4 Millionen Hektoliter der gesamten Menge machten Biermischgetränke aus (- 2,1 Prozent). Alkoholfreie Biere sind in den Zahlen nicht enthalten.

Nicht nur im Bundesgebiet, sondern auch bei den Exporten haben die deutschen Brauer zuletzt Einbußen hinnehmen müssen. 81,9 Prozent des gesamten Ausstoßes wurden zwischen Januar und September im Inland verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 2,7 Prozent auf 58,9 Millionen Hektoliter. Die Exporte in EU-Länder sanken um 3,1 Prozent auf 7,7 Millionen Hektoliter, die Ausfuhren in Staaten außerhalb Europas um 6,5 Prozent auf 5,2 Millionen Hektoliter. Im September büßte der Inlandsabsatz sogar 12,7 Prozent ein.

Im letzten Jahr hatten die Brauer den Bierabsatz noch um zarte 0,1 Prozent auf 95,83 Millionen Hektoliter steigern können. Während es im Inland ein Minus von 0,7 Prozent gab und die Bierexporte in der EU konstant blieben, zog die Nachfrage in Ländern außerhalb der Europäischen Union um 9,5 Prozent an.

(30.10.2017)

 
Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld