Carlsberg verkauft weniger Bier und baut Stellen ab

Carlsberg

Kernmarke von Carlsberg

Carlsberg hat im ersten Quartal 25,2 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres entspricht das einem Rückgang von 1 Prozent. Schleppend verliefen die Geschäfte in Osteuropa und speziell in Russland, wo der viertgrößte Brauereikonzern mit Hauptsitz in Kopenhagen stark vertreten ist. Die Verkäufe gingen um 16 Prozent zurück. Negativ haben sich laut Carlsberg die angespannte politische und wirtschaftliche Situation in der Region ausgewirkt. In Westeuropa und Asien gab es ein Absatzplus von 5 Prozent.

Trotz Rückgang beim Ausstoß konnte Carlsberg seinen Umsatz durch Verkäufe und Preissteigerungen 4 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro steigern. Unterm Strich weist das Unternehmen aber einen Verlust von 12,07 Millionen Euro aus, was unter anderem auf Umstrukturierungsmaßnahmen zurückgeführt wird. Carlsberg bemüht sich laut eigenen Angaben um effizientere Arbeitsabläufe und Produktionsprozesse. Der Konzern hat angekündigt, 180 Stellen in der Verwaltung abzubauen.

In Deutschland ist Carlsberg mit Marken wie Holsten, Astra, Duckstein und Tuborg vertreten.

(27.5.2015)

 
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