Carlsberg verkauft weniger Bier, verdient aber mehr

Carlsberg aus der Dose

Bier von Carlsberg hat sich im ersten Halbjahr etwas schlechter verkauft.

Carlsberg hat im ersten Halbjahr 2 Prozent weniger Bier verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Negatv auf den Absatz ausgewirkt haben sich nach Angaben des dänischen Konzerns ein Verbot von bei Kunden beliebten großen PET-Flaschen in Russland und eine damit verbundene Umstellung auf kleinere Gebinde. Außerdem habe im letzten Jahr die Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich für Impulse bei der Nachfrage gesorgt. Carlsberg war offizieller Bierpartner des Turniers.

Seinen Umsatz konnte der drittgrößte Bierhersteller der Welt trotzdem um 2 Prozent auf fast 4,27 Milliarden Euro steigern. Der Gewinn legte um satte 20 Prozent auf 555 Millionen Euro zu. Carlsberg profitierte laut eigenen Angaben von Preisanhebungen und Wechselkurseffekten.

Auf dem deutschen Markt ist Carlsberg mit Marken wie Holsten, Astra, Duckstein und Tuborg vertreten.

(8.9.2017)

 
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