Deutschland: Bierabsatz im dritten Quartal leicht gesunken

Brauerei

Die in Deutschland ansässigen Brauereien haben im dritten Quartal weniger Bier abgesetzt.

Die deutschen Brauereien haben im dritten Quartal 26,4 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamts 0,7 Prozent bzw. 0,2 Millionen Hektoliter weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vergleichsweise deutlich ging der Absatz im Juli zurück, als sich das Wetter nicht gerade von seiner besten Seite zeigte. In den sonnigeren Monaten August und September war die Nachfrage höher als im Vorjahr.

21,9 Millionen Hektoliter bzw. 82,9 Prozent ihres gesamten Ausstoßes haben die Brauereien und Bierlager im dritten Quartal innerhalb Deutschlands verkauft. Das waren 0,2 Prozent weniger als zwischen Juli und September 2015. Die Exporte in EU-Länder sanken um 4,6 Prozent auf 2,8 Millionen Hektoliter, die Ausfuhren in Staaten außerhalb Europas zogen um 0,7 Prozent an und erreichten 1,7 Millionen Hektoliter.

Biermischgetränke machten im dritten Quartal 2016 mit 1,4 Millionen Hektolitern 5,1 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. In dieser Sparte gingen die Verkäufe um 4,2 Prozent zurück. Alkoholfreies Bier und aus Ländern außerhalb der EU importierte Gerstensäfte sind in der Statistik nicht berücksichtigt.

Von Januar bis September gerechnet lag der Bierabsatz der deutschen Brauereien 1 Prozent höher als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Zugelegt haben vor allem die Exporte, die Inlandsnachfrage hat lediglich um zarte 0,1 Prozent angezogen. Das meiste Bier haben im laufenden Jahr die bayerischen Brauer verkauft (18,4 Millionen Hektoliter, +0,3 Prozent). Dahinter folgen ihre Kollegen aus Nordrhein-Westfalen (17,1 Millionen Hektoliter, -0,1 Prozent). Am niedrigsten war der Ausstoß der Brauereien aus Sachsen-Anhalt (1,7 Millionen Hektoliter, -1,2 Prozent).

(28.10.2016)

 
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