Deutschland: Bierabsatz im ersten Halbjahr gestiegen

Die deutschen Brauereien haben zuletzt mehr Bier verkauft

Die deutschen Brauereien haben zuletzt mehr Bier verkauft.

Die in Deutschland ansässigen Brauereien haben im ersten Halbjahr 1,9 Prozent beziehungsweise 0,9 Millionen Hektoliter mehr Bier verkauft als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts erreichte der Absatz 47,8 Millionen Hektoliter. 80,9 Prozent der gesamten Menge war für den Inlandsverbrauch bestimmt (38,7 Millionen Hektoliter). Hier zog die Nachfrage um 0,3 Prozent an.

Die Exporte in EU-Länder stiegen um 0,2 Prozent auf 1,1 Millionen Hektoliter, die Ausfuhren in Staaten außerhalb Europas legten um 19,7 Prozent auf 805.518 Hektoliter zu. 4,2 % des gesamten Ausstoßes entfielen auf Biermischgetränke. Alkoholfreie Biere und Malztrunk sind in den Zahlen nicht enthalten.

Mit 11,7 Millionen Hektolitern (+2,9 Prozent) am meisten Bier haben zwischen Januar und Juni die in Bayern ansässigen Brauereien und Bierlager verkauft. Knapp dahinter folgen mit rund 11 Millionen Hektolitern (-0,1 Prozent) ihre Kollegen aus Nordrhein-Westfalen.

Die deutschen Brauereien haben ihre Absätze bereits 2014 und 2015 steigern können. Im letzten Jahr stand unterm Strich ein ganz leichter Zuwachs, der durch Exportsteigerungen erzielt wurde. Im Inland ging der Konsum zurück. Zuvor war der Ausstoß seit der Jahrtausendwende kontinuierlich gesunken. Nur 2006 hatte es einen Anstieg gegeben.

(28.7.2016)


 
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