Deutschland: Bierabsatz im ersten Quartal fast auf Vorjahresniveau

Bierabsatz der deutschen Brauereien

Der Bierabsatz der deutschen Brauereien lag im ersten Quartal fast auf Vorjahresniveau.

Die in Deutschland ansässigen Brauereien haben im ersten Quartal fast so viel Bier verkauft wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Während die Nachfrage im Inland anzog, sind die Exporte zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank der Gesamtabbsatz um 0,1 Prozent auf etwas mehr als 20,4 Millionen Hektoliter. 0,6 Prozent des Ausstoßes entfielen auf Biermischgetränke. Alkoholfreie Biere sind in der Statistik nicht berücksichtigt.

83,4 Prozent bzw. etwas mehr als 17 Millionen Hektoliter der gesamten Produktion haben die Brauereien im Inland verkauft. Das waren 0,3 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Die Exporte in EU-Länder gingen um 3,2 Prozent auf knapp 2 Millionen Hektoliter zurück, die Ausfuhren in Staaten außerhalb der Europas sanken um 0,3 Prozent auf 1,38 Millionen Hektoliter.

Um 10,5 Prozent und damit recht deutlich sind die Absätze im März gestiegen. Im Februar und Januar hatten die Brauer noch 2 Prozent bzw. 9,7 Prozent weniger verkauft als in den entsprechenden Vorjahresmonaten.

2014 hatten die bundesdeutschen Bierhersteller beim Absatz zum ersten Mal seit langem wieder zulegen können (>mehr). Der Gesamtausstoß lag mit 95,6 Millionen Hektolitern 1 Prozent höher als 2013. Zuvor waren die Verkäufe seit 2006 stetig gesunken.

(30.4.2015)

 
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