Deutschland: Bierabsatz weiter gesunken

Brauerei

Die deutschen Brauereien haben auch im April weniger Bier verkauft.

Das Jahr 2017 läuft bisher alles andere als optimal für die deutsche Brauwirtschaft. Im ersten Quartal ist der Bierabsatz der im Bundesgebiet ansässigen Brauereien und Bierlager im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 2,1 Prozent auf 19,9 Hektoliter gesunken. Auch im April sind die Verkäufe zurückgegangen, und zwar um 7,2 Prozent auf 7,9 Millionen Hektoliter, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Der Inlandsabsatz büßte 3,7 Prozent ein und lag bei 6,5 Millionen Hektolitern. Die Exporte in EU-Länder sanken um 14,2 Prozent auf 800.756, die Ausfuhren in Länder außerhalb Europas um 27,8 Prozent auf 594.384 Hektoliter. Auf Biermischgetränke entfielen 373.425 Hektoliter des Gesamtausstoßes. Hier gab es im Vergleich zum April letzten Jahres einen Anstieg von 3,7 Prozent.

Leichtes Plus im letzten Jahr
Über das gesamte letzte Jahr gerechnet hatten die Brauer beim Bierabsatz noch um zarte 0,1 Prozent auf  95,83 Millionen Hektoliter zulegen können. Während es im Inland Einbußen von 0,7 Prozent gab und die Bierexporte in der EU konstant blieben, zog die Nachfrage in Ländern außerhalb der Europäischen Union um 9,5 Prozent an.

(30.5.2017)

 
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