Erfolgreiches Jahr für Alpirsbacher Klosterbräu

Alpirsbacher Klosterbräu

Die Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG hat 2014 Zuwächse erzielt. Obwohl das Unternehmen aus dem Schwarzwald die Preise zum 1. Februar erhöht hatte, stieg der Gesamtabsatz an Getränken um 5,75 Prozent auf 200.721 Hektoliter. Bei Bier gab es ein Plus von 5,1 Prozent auf 182.733 Hektoliter. Der Absatz von alkoholfreien Getränken lag mit 17.988 Hektolitern 13,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz kletterte um 10,98 Prozent auf 22,0 Millionen Euro (Vorjahr 19,8 Mio. Euro).

Profitiert hat die Brauerei nach Angaben der Geschäftsführer Carl Glauner und Markus Schlör von Absatzsteigerungen in Gastronomie und Handel. In beiden Segmenten konnte der Umsatz um rund 10 Prozent gesteigert werden. Beim Radler gab es ein Plus von mehr als 47 Prozent, bei alkoholfreien Bieren von mehr als 20 Prozent. Gute Zuwachsraten verbuchte Alpirsbacher Klosterbräu laut eigenen Angaben auch bei Partyfässern, bei den Sorten Pils und Spezial sowie bei seinen Klosterspezialitäten und der Variante "Ambrosius".

Ihre Bierexporte in EU-Länder konnte die Brauerei um 6,2 Prozent steigern, weltweit stiegen die Ausfuhren um 12,6 Prozent. Alpirsbacher hat mittlerweile eine eigene Exportabteilung. Der Schwerpunkt der geschäftlichen Aktivitäten bleibt nach Angaben des Unternehmens aber weiterhin auf den Heimmarkt und speziell den süddeutschen Raum gerichtet.

Auch im laufenden Jahr sieht die Geschäftsführung gute Marktchancen und rechnet mit einer stabilen Umsatz- und Ertragslage. Das Verhalten der Verbraucher verändere sich, Qualität sei immer mehr gefragt und die Fokussierung auf den Preis gehe zurück, schreibt die Brauerei in einer Pressemitteilung. "Wir haben auch in Zukunft durch die Verwendung qualitativ hochwertiger Rohstoffen, durch die ständige Weiterentwicklung des Unternehmens sowie durch innovative und hochpreisige Produkte gute Wachstumsmöglichkeiten", wird Geschäftsführer Markus Schlör zitiert. Eine Anhebung der Abgabepreise sei in diesem Jahr nicht geplant.

2014 hat Alpirsbacher 2,3 Millionen Euro investiert, 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Für die Jahre 2016 bis 2020 plant das Unternehmen laut eigenen Angaben erhebliche Investitionen in Technik zur Reduzierung von Energie- und Wartungskosten.

Bier von Alpirsbacher Klosterbräu kann online über einen Shop auf der Unternehmenswebsite bestellt werden.

(7.4.2015)


 
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