Guinness will ohne Fischinnereien brauen

Guinness

Bei der Guinness-Produktion sollen in Zukunft keine Fischinnereien eingesetzt werden.

Bei der Herstellung von Guinness sollen in Zukunft keine Fischinnereien mehr zum Einsatz kommen. Bisher verwendet die gleichnamige Brauerei mit Sitz in Dublin bei der Filtration ihres Stouts sog. Hausenblasen. Dabei handelt es sich um getrocknete Schwimmblasen von Fischen. Anders als die Bezeichnung suggeriert, wird heute nicht mehr auf Blasen von Hausen zurückgegriffen, einer Störart, die mittlerweile unter Artenschutz steht.

Laut einem Bericht der Times hat Guinness bisher zwar stets betont, dass die Hausenblasen wieder aus dem Bier entfernt werden. Die Brauerei habe aber eingeräumt, dass nicht hundertprozentig garantiert werden könne, dass im fertigen Produkt keine Reste zurückbleiben.

Jetzt will Guinness seinen Brauprozess umstellen. Das Unternehmen testet derzeit neue Filteranlagen, im Lauf des nächsten Jahres will man schließlich bei der Produktion ohne Hausenblasen auskommen. Dadurch sollen nach Angaben der Times nicht zuletzt neue Kundenkreise erschlossen werden: Das bisherige Herstellungsverfahren wurde immer wieder von Veganern und Vegetariern kritisiert.

(5.11.2015)

 
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