Heineken will sich nicht schlucken lassen

Heineken

Heineken hat ein Übernahmeangebot von SABMiller abgelehnt.

Heineken bleibt vorerst eigenständig. Laut Medienberichten hat der weltweit drittgrößte Brauereikonzern mit Sitz in den Niederlanden ein Übernahmeangebot von SABMiller (Großbritannien), Nummer 2 auf dem globalen Biermarkt, abgelehnt. Man habe eine entsprechende Offerte nach Rücksprache mit den Hauptaktionären ausgeschlagen, teilte die Heineken-Gruppe mit.

Wie viel SABMiller geboten hat, wurde nicht bekannt. Nach Angaben der Agentur Bloomberg will sich SABMiller durch einen Einstieg bei den Niederländern seinerseits vor einer möglichen Übernahme durch den in Belgien ansässigen Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev schützen. Auf den Finanzmärkten wird seit einiger Zeit spekuliert, von Seiten des Branchenprimus bestehe entsprechendes Interesse.

Anheuser-Busch InBev hat in den letzten Jahren zahlreiche Konkurrenten geschluckt. 2013 hat der Braugigant 399 Millionen Hektoliter Bier produziert. SABMiller brachte es auf 187,4 Millionen Hektoliter, Heineken auf 178,4 Millionen Hektoliter. Zusammen erreichten die drei Konzerne einen weltweiten Marktanteil von fast 40 Prozent.

(15.9.2014)

 
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