Neues Waldbier mit Fichtenharz

Waldbier

ÖBf-Revierleiter Stefan Mößler (l.) und Braumeister Axel Kiesbye mit frisch gesammeltem Fichtenharz für das neue Waldbier (Foto: ÖBf/ Wolfgang Simlinger)

Auch in diesem Jahr wird es ein Waldbier geben. Kreiert wird es wieder von Braumeister Axel Kiesbye in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Bundesforste AG (ÖBf) und der Trumer Brauerei. Bei der Herstellung kommt neben traditionellen Bierzutaten Fichtenharz zum Einsatz. Davon haben die Initiatoren im Forstrevier am Traunstein in Oberösterreich 20 Kilogramm zusammengesammelt. "Durch das Fichtenharz wird das Waldbier 2015 weitaus intensivere Noten nach Marzipan, Karamell und Waldbeeren haben als die Editionen zuvor", so Kiesbye. In den nächsten Wochen entsteht das Bier unter seiner Anleitung in der Trumer Brauerei in Obertrum, bevor es im Herbst öffentlich vorgestellt und verkostet wird.

Bei der Fichtenharz-Kreation handelt es sich um das mittlerweile fünfte Waldbier. Seit 2011 hat man jedes Jahr eine Variante mit jeweils anderen Baumarten gebraut - zuerst mit Tannentrieben, danach mit Zirbe, Lärche und Schwarzkieferzapfen.

Auf den Markt kommt das Fichtenharzbier voraussichtlich im Oktober. Wie seine Vorgänger wird es in limitierter Auflage hergestellt und in Gourmet-Flaschen (0,75 l und 033, l) abgefüllt. Aufgrund seines hohen Alkoholgehalts von 7,2 % kann das Waldbier über mehrere Jahre gelagert werden. Angeboten wird es unter anderem über verschiedene Onlineshops. Exemplare der letzten Jahre sind beispielsweise unter www.biertraum.de erhältlich.

(15.6.2015)

 
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