Oktoberfest-Halbzeitbilanz: Weniger Besucher tranken weniger Bier

Maßkrüge

Der Bierkonsum lag zur Wiesn-Halbzeit unter dem Vorjahresniveau.

Weniger Besucher, weniger Bierkonsum, weniger Maßkrugschlägereien: Auf dem Münchner Oktoberfest ging es in der "ersten Halbzeit" ruhiger zu als im letzten Jahr. Bei eher bescheidenem Wetter kamen nach Angaben der Veranstalter in der ersten Woche rund 3,3 Millionen Menschen auf das größte Volksfest der Welt. Das waren 200.000 weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Wirte schenkten 3,2 Millionen Maß Bier aus – 200.000 weniger als 2013. Darüber hinaus verspeisten die Gäste bisher 60 Ochsen und 27 Kälber.

Nach Angaben der Polizei wurden bisher 639 Delikte angezeigt (2013: 831). Die Zahl der Maßkrugschlägereien hat sich auf 15 halbiert. Die Ordner in den Zelten haben 28.300 Maßkrugdiebstähle verhindert. 3.737 Personen mussten in der ersten Wiesn-Woche medizinisch betreut werden. In den meisten Fällen musste das Sanitätspersonal Schnittwunden und aufgrund von Stürzen hervorgerufene Verletzungen verarzten. Die Zahl der Alkoholvergiftungen stieg im Vergleich zu 2013 um 31 auf 350.  

(29.9.2014)

 
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