Ottakringer hat 2016 weniger Bier verkauft

Ottakringer Bier

Der Absatz von Bier der Marke Ottakringer war im letzten Jahr rückläufig.

Die Ottakringer Getränke AG hat im 2016 laut eigenen Angaben 1,047 Millionen Hektoliter Bier verkauft – 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. In Österreich ging der Absatz um 1,7 Prozent auf 652.000 Hektoliter zurück, im Ausland um 0,2 Prozent auf 395.100 Hektoliter. Außerhalb Österreichs setzt die in Wien ansässige Ottakringer Getränke AG vor allem auf den ungarischen Biermarkt, wo das Unternehmen mit seiner Brauerei-Tochter Pécsi Sörfőzde ZRt vertreten ist.

Der Absatz von Mineralwasser sank um 3,1 Prozent auf 2,16 Millionen Hektoliter, alkoholfreien Getränken (Mineralwasser der Marke Vöslauer, Limonaden etc.), bei anderen alkoholfreien Getränken (Limonaden etc.) gab es einen Rückgang von 7,6 Prozent auf 584.000 Hektoliter. Der Umsatz lag mit 229,88 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (232,10). Das Ergebnis vor Steuern lag 2016 bei 10,8 Millionen Euro aus. Für dieses Jahr rechnet Ottakringer-Chef Sigi Menz mit steigenden Umsätzen und mehr Gewinn.

Erfolgreich waren Biere der Ottakringer Brauerei im letzten Jahr beim European Beer Star-Wettbewerb des Verbands Private Brauereien Bayern, an dem sich Brauereien aus 44 Ländern mit 2.103 Bieren beteiligten. Die Varianten Ottakringer Hell und Ottakringer Goldfassl wurden jeweils zu den besten Bieren in ihrer Wettbewerbskategorie gekürt. Darüber hinaus holte Ottakringer zwei Silbermedaillen. Das Unternehmen schnitt von allen europäischen Brauereien am besten ab.

(12.5.2017)

 
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