SABMiller meldet Umsatzrückgang

SABMiller-Marken

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SABMiller hat seinen Absatz im zweiten Quartal stabil gehalten. In Europa hat der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt 8 Prozent mehr Bier und andere Getränke verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch in Südamerika gab es ein leichtes Plus von 1 Prozent. In Nordamerika und der Asien-Pazifik-Region ging die Nachfrage hingegen um 4 bzw. 3 Prozent zurück, in Afrika blieb sie unverändert. Der Umsatz sank um 4 Prozent, wofür das Unternehmen unter anderem Wechselkursverluste und ungünstige wirtschaftliche Entwicklungen in Afrika verantwortlich macht.

Zu SABMiller gehören Marken wie Pilsner Urquell und Tyskie. Der Konzern mit Hauptsitz in London steht vor einer Übernahme durch den Weltmarktführer AB InBev (Budweiser, Stella Artois, Corona, Beck's, Franziskaner etc.). Die rund 100 Milliarden Euro teure Fusion soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Zusammen brauen die beiden Unternehmen etwa jedes dritte Bie auf dem Globus.

(17.8.2016)

 
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