SABMiller: Weniger Gewinn trotz steigender Bierverkäufe

Marken von SABMiller

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SABMiller hat Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2015 bis 31. März 2016) vorgelegt: Seinen Bierabsatz konnte der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt um 1 % auf rund 248,8 Millionen Hektoliter steigern. Der Umsatz lag mit 19,83 Milliarden US-Dollar 10 Prozent unter Vorjahresniveau. Der Gewinn vor Steuern sank sogar um 16 Prozent auf rund 4 Milliarden Dollar, was das Unternehmen unter anderem mit Wechselkurseffekten wegen des starken Dollars und Sonderausgaben begründet, die im Zusammenhang mit Investments in Angola und im Sudan anfielen.

SABMiller steht kurz vor einer Übernahme durch den globalen Marktführer Anheuser-Busch Inbev. Der größte Braukonzern der Welt, der seinen Hauptsitz in Belgien hat, will fast 100 Milliarden Euro für seinen schärfsten Konkurrenten ausgeben. Um zu gewährleisten, dass die Wettbewerbsbehörden dem Deal zustimmen, hat SABMiller einige Marken, darunter Peroni und Grolsch, zum Verkauf angeboten. Zu SABMiller gehören auch Pilsner Urquell und Tyskie.

(23.5.2016)

 
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