Schweiz: Mehr Brauereien, weniger Bierabsatz

Schweizer Flagge

Die Schweizer haben im letzten Jahr ein bisschen weniger Bier getrunken.

Die Schweizer haben 2016 etwas weniger Bier getrunken. Nach Angaben der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) ist der landesweite Absatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 23.000 Hektoliter auf 4,62 Millionen Hektoliter zurückgegangen. Der Pro-Kopf-Konsum lag bei 54,9 Litern (2015: 55,8 Liter). Insgesamt haben die Schweizer im letzten Jahr 4,62 Millionen Hektoliter Bier zu sich genommen (2015: 4,64 Millionen Hektoliter). Davon entfielen rund 1,2 Millionen Hektoliter auf Importbier (26 Prozent).

Deutlich gestiegen ist zuletzt die Zahl der Brauereien. 2016 gab es landesweit 753 steuerpflichtige Braustätten – ein neuer Rekord. 2015 waren es mit 623 deutlich weniger. 2014 hatte die Zahl noch bei 483 gelegen.

Generell geht der Alkoholkonsum in der Schweiz seit Jahren zurück. 2016 sank der Pro-Kopf-Konsum von reinem Alkohol um 0,2 Liter – von 8,1 auf 7,9 Liter. Das ist der niedrigsten Wert seit mehr als 70 Jahren. Mit 3,7 Litern (2015: 3,9 Liter) entfiel etwa die Hälfte des Pro-Kopf-Verbrauchs auf Wein, 2,6 Liter Alkohol (2015: 2,7) nahm der Durchschnittsschweizer in Form von Bier zu sich, 1,5 Liter über Spirituosen (1,5) und 0,1 Liter in Form von Obstwein (0,1).

(25.8.2017)

 
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