Straßenverkehr: Strafen für Promillesünder in europäischen Ländern

Auto

Fahrten unter Alkoholeinfluss werden in europäischen Ländern unterschiedlich geahndet.

Wer im Ausland alkoholisiert am Steuer erwischt wird, muss teilweise mit empfindlichen Strafen rechnen. In einigen Ländern kann sogar das Auto von Promillesündern beschlagnahmt und versteigert werden. Der ADAC informiert in einer Übersicht darüber, wie Verkehrsdelikte in europäischen Staaten geahndet werden.

In Großbritannien werden bei Trunkenheitsfahrten bis zu 7.010 € Bußgeld fällig. Auch bei anderen Verstößen gegen die Verkehrsregeln kann es teuer werden. Wer nicht angegurtet ist, bezahlt laut ADAC bis zu 700 €, wer mehr als 50 km/h zu schnell fährt sogar bis zu 3.500 €.

Autofahrer, die in Italien mit mehr als 1,5 Promille unterwegs sind, müssen nicht nur mit hohen Geldbußen rechnen, sondern auch damit, dass sie ihres Fahrzeugs enteignet und dieses zwangsversteigert wird. Ähnliches droht in Dänemark. Hier kann einem das Auto ab 2,0 Promille entzogen werden.

Teilweise erhebliche Unterschiede gibt es bei den Promillegrenzen, die in den einzelnen Ländern im Straßenverkehr gelten. In Großbritannien und Malta sind beispielsweise bis 0,8 Promille erlaubt, in Tschechien, Rumänien und Ungarn sind es 0,0.

Die komplette Übersicht mit Bußgeldern für Verkehrsdelikte hat der ADAC auf seiner Homepage veröffentlicht.

(14.8.2015)

 
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