Vergiftetes Bier fordert dutzende Todesofer

Mosambik Flagge

In Mosambik sind 72 Menschen gestorben, nachdem sie vergiftetes Bier bei einer Beerdigung getrunken haben. Das berichten verschiedene Medien unter Berufung auf Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörden. Rund 200 weitere Personen wurden demnach in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der Beerdigung in der Gegend von Songo im Nodwesten des afrikanischen Landes hatten die Gäste Pombe getrunken, ein traditionelles Bier, das mit Hirse oder Maismehl hergestellt wird. Die Behörden gehen davon aus, dass der Gerstensaft mit der Gallenflüssigkeit oder Gehirnmasse von Krokodilen vergiftet wurde. Wer dahinter steckt, ist bislang unklar. Proben des Gerstensafts und des Bluts betroffener Personen wurden zur weiteren Untersuchung in die Hauptstadt Maputo geschickt.

(15.1.2015)

 
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