Wacholder-Waldbier auf dem Markt

Wacholdersammeln für neues Waldbier

Das neue Wacholder-Waldbier (Foto: ÖBf-Archiv/citronenrot)

Braumeister Alex Kiesbye (l.) mit Bundesforste-Revierleiter Peter Pürgy beim Sammeln von Wacholder für das neue Waldbier. (Foto: ÖBf-Archiv/Wolfgang Simlinger)

Ein neues Waldbier von Axel Kiesbye ist fertig. Nachdem der Braumeister in den letzten Jahren bereits Kreationen mit Tannentrieben, Zirbe, Lärche, Schwarzkieferzapfen und Fichtenharz hergestellt hat, verwendete er diesmal Zweige, Nadeln, Äste und Beeren des Alpen-Wacholders (Juniperus communis montana) als Zutat. Davon hat er im Sommer zusammen mit Vertretern der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) in Wäldern im Salzburger Lungau auf rund 1.200 m Höhe rund 20 Kilogramm gesammelt.

Entstanden ist die Wald-Variante in der Privatbrauerei Josef Sigl in Trum (Österreich). Axel Kiesbye beschreibt das Ergebnis als "samtiges Strong Ale, bespielt von würzig-harzigen, reifbeerigen-Aromen und einer deutlichen Herbe". Bei der Produktion setzte er auf Karamellmalze. Diese "verleihen dem Bier waldhonigartige Aromen, die leicht herben Aromen des Wacholderbeerensamens entwickeln sich nach kurzer Rast im Glas und bringen so das Waldbier in seine Balance", heißt es in einer Pressemitteilung. Die Kreation mit einem Alkoholgehalt von 7,2 % ist unfiltriert. Laut Axel Kiesbye passt sie besonders gut zu heimischen, geräucherten Fisch- und Fleischgerichten, zu Wild sowie kräftigem Käse. Außerdem harmoniere die Wacholder-Vriante ideal mit dem Geschmack von Hopfensprossen, Olivenöl, oder Mangos. Auch als  Aperitif sei sie hervorragend geeignet.

Das Waldbier Jahrgang 2016 "Wacholder" - so der offizielle Titel - wurde in limitierter Auflage hergestellt. Erhältlich ist es in Gourmet-Flaschen (0,75 Liter), 0,33 l-Degustierflaschen und erstmals auch in 24 l-Gourmet-Fässern. Aufgrund des hohen Alkoholgehalts ist der Wacholder-Gerstensaft lange haltbar. Er kann gesammelt und über mehrere Jahre gelagert werden. Eine Übersicht über Möglichkeiten zur Online-Bestellung gibt es unter www.waldbier.com. Auch frühere Waldbier-Jahrgänge sind teilweise noch erhältlich.

(17.10.2016)

 
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