Warsteiner-Absatz weiterhin rückläufig

Warsteiner

Der Absatz von Bier der Marke Warsteiner war im ersten Halbjahr rückläufig (Bild: Warsteiner)

Nachdem die Warsteiner Brauerei 2015 bei ihrer Kernmarke Absatzeinbußen von 7,4 Prozent hinnehmen musste, hat sich der Abwärtstrend in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres abgeschwächt. 1,17 Millionen Hektoliter Bier hat das in Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen zwischen Januar und Juni verkauft. Das waren 1,2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In einigen Sparten gab es Zuwächse: Beispielsweise zog der Absatz von Warsteiner Alkoholfrei, das seit einiger Zeit von Fußball-Trainer Jürgen Klopp beworben wird, um 14,4 Prozent an. Das Auslandsgeschäft legte um 1,1 Prozent zu.

Bei Warsteiner verweist man auf Investitionen und Umstrukturierungsmaßnahmen, die man zuletzt getätigt hat, und sieht sich laut einer Pressemitteilung auf "klarem Stabilisierungskurs gegenüber dem Vorjahreszeitraum".

Neben der Warsteiner Brauerei gehören zur Warsteiner Gruppe auch die Paderborner Brauerei (Paderborner, Isenbeck, Weissenburg), die Herforder Brauerei (u.a. Herforder Pils), die Privatbrauerei Frankenheim (Frankenheim Alt) sowie eine Beteiligung an der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg (König Ludwig Dunkel, König Ludwig Weissbier, König Ludwig Hell).

(16.7.2016)

 
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