AB InBev-Chef: Reinheitsgebot beschränkt in der Kreativität

Das Reinheitsgebot ist zwar ein Garant für Qualität, fördert aber nicht unbedingt den Erfindungsreichtum, findet Chris Cools, Deutschlandchef beim Brauriesen Anheuser-Busch InBev. "Es ist in Deutschland nicht einfach, neue Produkte auf den Markt zu bringen. Es gibt hier Pils, Helles, Weißbier und Schwarzbier", sagte der Biermanager in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung (MZ). Nach Ansicht des Belgiers Cools beschränkt das Reinheitsgebot in der Kreativität. In seiner Heimat gebe es viel mehr Sorten.

Der Multinationale AB InBev-Konzern ist der größte Bierproduzent der Welt. Sein Anteil an der globalen Bierproduktion wird auf fast 20 Prozent geschätzt. In Deutschland stieg der Absatz im letzten Jahr um 5,2 Prozent. Hier ist AB InBev mit Marken wie Beck's, Franziskaner und Hasseröder vertreten.

(5.6.2012)

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