Abwärtstrend beim Bierabsatz setzt sich fort

Braukessel
Die Nachfrage nach Bier aus Deutschland ist rückläufig.

Nach einem schwachen ersten Halbjahr hat sich der Abwärtstrend beim Bierabsatz im Juli fortgesetzt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat die deutsche Brauwirtschaft knapp 7,94 Millionen Hektoliter verkauft - 4,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Der Inlandsabsatz sank um 4,8 Prozent auf rund 6,41 Millionen Hektoliter. Um 8,1 Prozent auf 987329 Hektoliter zugelegt haben Exporte in EU-Staaten. Die Ausfuhren in andere Länder sind um 14,8 Prozent auf 528361 Hektoliter zurückgegangen. Die Biermischgetränk-Sparte (Radler etc.) verzeichnete einen Zuwachs von 11,8 Prozent auf 556859 Hektoliter. Alkoholfreie Biere sind in der Statistik nicht berücksichtigt.

Mit dem Bierabsatz geht es seit längerem tendenziell bergab. Im ersten Halbjahr fiel das Minus mit 6,3 Prozent bzw. 2,62 Millionen Hektolitern überdurchschnittlich deutlich aus. Zwischen 2014 und 2024 ist das Marktvolumen um 13,7 Prozent oder 13 Millionen Hektoliter geschrumpft. 

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