AB InBev darf Corona-Hersteller übernehmen

Corona Extra

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Nach einigem Hin und Her darf Anheuser-Busch InBev, der weltweit größte Braukonzern, die mexikanische Grupo Modelo übernehmen, muss sich aber an Auflagen halten. Die InBev-Gruppe, der bereits 20 % des Konkurrenten gehören, hatte bereits im Sommer 2012 ein Übernahmeangebot über 20 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Die mexikanischen Kartellbehörden hatten den Deal seinerzeit abgesegnet.

Das US-Justizministerium hatte hingegen Bedenken angemeldet. Die Behörde befürchtete, dass die Bierpreise steigen könnten. Ihren Berechnungen zufolge hätten die beiden Brauunternehmen nach einem Zusammenschluss 46 Prozent des US-amerikanischen Biermarkts beherrscht. Die Marke "Corona" der Modelo-Gruppe und "Bud Light" von AB InBev gehören zu den beliebtesten Bieren in den USA. MillerCoors, die Nummer zwei im Land, bringt es lediglich auf einen Marktanteil von 29 Prozent.

Inzwischen haben sich das Justizministerium und AB InBev laut Medienberichten auf Konditionen für die Übernahme geeinigt. Damit der Wettbewerb gesichert bleibt, muss der Bierriese unter anderem das US-Geschäft von Modelo abgeben. Der Kompromiss muss noch von einem Gericht bgesegnet werden.

Zum Portfolio des in Belgien ansässigen multinationalen InBev-Konzerns gehören bekannte Marken wie "Stella Artois". Der Umsatz lag 2011 bei 39 Milliarden US-Dollar (29,6 Milliarden Euro), der Gewinn bei 5,86 Milliarden US-Dollar. In Deutschland ist der Brauriese uner anderem mit den Marken Franziskaner, Beck's, Löwenbräu und Hasseröder vertreten.

(26.4.2013)

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