AB InBev: Mehr Engagement in Deutschland

Anheuser-Busch InBev, der größte Bierkonzern der Welt, will weiter wachsen und schaut sich nach Übernahmekandidaten um. Im Fokus ist dabei auch der deutsche Markt, wie Vorstandschef Carlos Brito gegenüber der Welt am Sonntag erklärte. Hier will die Gruppe außerdem in neue Produkte und Marketingmaßnahmen investieren. Mit u.a. Beck’s, Franziskaner und Löwenbrau ist AB InBev in Deutschland bereits mit zahlreichen starken Marken vertreten.

Wegen steigender Preise für Verpackungen, Rohstoffe und Energie sieht Brito gerade die Brauer in Deutschland stark unter Druck. Das Bier sei hier im Vergleich mit anderen Ländern relativ billig und müsse eigentlich teurer werden. Ob Preiserhöhungen tatsächlich durchsetzbar sind, wird sich nach Ansicht des AB InBev-Chefs in den nächsten Monaten zeigen.

Der AB InBeV-Gruppe mit Sitz in Belgien gehören weltweit mehr als 300 Biermarken an. Durch die Übernahme des ebenfalls global agierenden US-Konzerns Anheuser-Busch vor rund drei Jahren hat das Unternehmen seine Spitzenposition unter den Bierherstellern weiter ausbauen können. Der Biergigant rechnet damit, durch Synergien rund 2,25 Mrd US-Dollar  einsparen zu können. Das Tagesgeschäft läuft nach Angaben von Brito derzeit besser als erwartet. Ergebnisse und Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr sollen in Kürze präsentiert werden.

(27.2.2011)

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