Anheuser-Busch InBev steigert Gewinn und streicht Stellen in Deutschland

Anheuser-Busch InBev hat im dritten Quartal mehr verdient als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz des größten Brauereikonzerns der Welt, der seinen Sitz in Belgien hat, legte um drei Prozent auf 11,7 Milliarden US-Dollar (8,5 Milliarden Euro) zu. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 10,5 Prozent auf 4,66 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Der Gewinn kletterte auf 2,37 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1,82 Milliarden Dollar).

Profitiert hat AB InBev laut eigenen Angaben von einer global hohen Nachfrage nach der Marke Budweiser und von Preissteigerungen. Insgesamt ist der Bierabsatz leicht gesunken. Genaue Zahlen hierzu wurden nicht bekannt.

Stellenabbau in Deutschland
In Deutschland, wo AB InBev unter anderem mit den Marken Beck’s, Franziskaner und Hasseröder vertreten ist, kämpft der Brauereikonzern mit hartem Wettbewerb und schwacher Nachfrage. Im dritten Quartal ist der Absatz aber laut AB InBev nicht mehr so stark zurückgegangen wie in den sechs Monaten zuvor. Für seinen Standort in Bremen, wo unter anderem Beck’s produziert wird, hat AB InBev angekündigt, 151 von insgesamt 1.400 Stellen abzubauen.

(3.11.2013)

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