Bessere Hopfenernte als im letzten Jahr erwartet

Hopfenanbau

In diesem Jahr wird deutschlandweit mehr Hoppfen mit besserer Qualität geerntet als 2018, so die Prognose.

Der Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V. rechnet in diesem Jahr mit einer "guten Durchschnittsernte". Der Ertrag in den Anbaugebieten im Bundesgebiet werde voraussichtlich bei rund 45.848 Tonnen liegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Und: "Die Bestände sind gesund und lassen eine gute Qualität erwarten". Zwar hat es im Juni und Juli zu wenige Niederschläge gegeben und es war zu heiß, im August haben Regenmenge und Temperaturen aber gepasst. Damit waren die Bedingungen besser als 2018, als es dem Hopfen vielerorts zu war und zu trocken war, und 41.794 Tonnen mit insgesamt vergleichsweise niedrigen Alphasäurewerten eingefahren wurden.

In der Hallertau, dem größten Anbaugebiet in Deutschland, dürfte der Ertrag laut Prognose in diesem Jahr etwa bei 39.400 Tonnen (2018: 36.554) liegen, in der Elbe-Saale-Region bei 3.213 t (2018: 2.488) und in Tettnang bei 2.571 t (2018: 2.075 t). Die bundesweite Anbaufläche ist im Vergleich zum Vorjahr um 273 gewachsen. Die Ernte beginnt Anfang September.

 

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