Betrunkener verliert beim Glücksspiel und verklagt Casino

Las Vegas

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Ein Geschäftsmann aus Kalifornien hat ein Casino in Las Vegas verklagt, in dem er betrunken gespielt und in 17 Stunden mehr als eine halbe Million US-Dollar (ca. 360.000 Euro) verloren hat. Er sei bereits erkennbar alkoholisiert gewesen, als er das Casino betrat, weswegen man ihn dort eigentlich gar nicht hätte spielen lassen dürfen, sagte der 52-Jährige gegenüber dem US-Sender CNN. Stattdessen habe man ihm weitere Drinks serviert, ja regelrecht aufgedrängt, und ihm wiederholt Kredit gewährt. Schließlich sei er so betrunken gewesen, dass er seine Verluste nicht wahrnahm und sich im Nachhinein nicht einmal mehr daran erinnern konnte, überhaupt gespielt zu haben.

In seiner Klage fordert der Mann nicht nur, dass ihm seine Spielschulden erlassen werden, er will auch Schadenersatz, der seiner Meinung nach so hoch ausfallen soll, dass er das Casino in Zukunft von ähnlichem Verhalten abhält.

Die Spielaufsichtsbehörde des Bundesstaats Nevada hat angekündigt, den Vorfall zu untersuchen und zu prüfen, ob gegen Auflagen verstoßen wurde. Diese verbieten Casinos, sichtlich angetrunkenen Personen die Teilnahme an Glücksspielen zu erlauben und an sie weitere alkoholische Getränke abzugeben. Falls an den Vorwürfen des glücklosen Spielers etwas dran ist, drohen dem Casino Bußgeldzahlungen, im schlimmsten Fall könnte sogar die Lizenz entzogen werden, sagte ein Vertreter der Spielaufsichtsbehörde.

(12.3.2014)

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