Bierabsatz der Bitburger Braugruppe weiter gesunken

Biermarken der Bitburger Brauereigruppe

Biermarken der Bitburger Braugruppe (Bild: Bitburger Braugruppe)

Der Absatz der Bitburger Braugruppe geht seit ein paar Jahren zurück. 2017 hat das in der Eifel ansässige Unternehmen 6,8 Millionen Hektoliter Bier verkauft, etwa 2,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz stieg gleichzeitig um rund 600.000 Euro auf 786,6 Millionen Euro, was unter anderem an einer Preiserhöhung bei den Marken Licher und Wernesgrüner liegt. Auch König Pilsener, Königsbacher, Köstritzer und Nette sowie natürlich die Kernmarke Bitburger gehören zum Portfolio der Braugruppe aus der Eifel, die deutschlandweit bei der Bierproduktion laut eigenen Angaben auf dem dritten Platz rangiert.

Zurückgegangen ist im letzten Jahr der Absatz von Köstritzer Schwarzbier. Im Exportbereich konnte die Brauereigruppe ihren Umsatz steigern. Bei Bitburger Pils ist der Marktanteil leicht gestiegen. Die Marke soll in den nächsten Monaten um ein neues Bier erweitert werden. Wachstumspotentiale sieht Bitburger bei alkoholfreien Bieren.

Im Januar hat Bitburger die Preise bei allen Marken angehoben. Laut Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung, will man weiter auf "Wertwachstum" setzen und dafür eventuelle Absatzeinbußen - beispielsweise bedingt durch weniger Preis-Aktionen im Handel - in Kauf nehmen.  "Die Kategorie Bier braucht mehr Respekt und Anerkennung für ihre vielen großartigen Produkte mit einer tollen Historie und noch mehr Potenzial für die Zukunft", wird Dahm in einer Pressemitteilung zitiert.

(20.2.2018)

 
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