Bierabsatz der Kulmbacher Brauerei AG gestiegen

Biermarken der Kulmbacher Brauerei AG

Biermarken der Kulmbacher Brauerei AG

Die Kulmbacher Brauerei AG hat im ersten Halbjahr 1,15 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Das waren 5,4 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Im Handel, der umsatzstärksten Vertriebssparte des Unternehmens, stieg der Bierabsatz um 9,7 Prozent. Einbußen gab es in der Gastronomie und im Export, was die Brauerei unter anderem mit einem anhaltenden Preiskampf bei Dosenbier begründet, den sich deutsche Anbieter in China lieferten, und an dem man sich nicht beteilige. Auch in Deutschland sei der Handel nach wie vor "von einem preisgetriebenen Wettbewerbsumfeld mit hoher Aktionsfrequenz insbesondere der nationalen Pils-Anbieter geprägt, die ihre Biere mit einem Aktionsanteil von über 70 Prozent verkaufen", heißt es in einer Mitteilung. Der Kastenpreis liege bei Pils im Massengeschäft durchschnittlich bei rund zehn Euro.

Überdurchschnittliches Wachstum hat die Kulmbacher Brauerei AG im ersten Halbjahr laut eigenen Angaben mit ihren Marken Mönchshof, Kulmbacher, Kapuziner, Keiler und Sternla erzielt. Dadurch konnte ein Rückgang bei anderen Eigenmarken aufgefangen werden. Der Absatz von alkoholfreien Getränken stieg um 1,7 Prozent auf 474.000 Hektoliter. Das operative Ergebnis lag mit 5,9 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Der Umsatz zog um mehr als 5,4 Millionen Euro auf knapp 110,5 Millionen Euro an.

Investiert hat das Brauereiunternehmen etwas mehr als 9,7 Millionen Euro. Die größten Ausgaben wurden für die Implementierung einer neuen Bügelverschlussabfülllinie ausgegeben und für die Erweiterung der Drucktankanlage am Standort Kulmbach. Die Zahl der Beschäftigten ist von 893 auf 920 gestiegen.

(17.8.2018)

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