Bierabsatz der Kulmbacher Brauerei AG gesunken

Biermarken der Kulmbacher Brauerei AG

Biermarken der Kulmbacher Brauerei AG

Die Kulmbacher Brauerei AG hat 2017 weniger Bier verkauft. Der Absatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 3,13 Millionen Hektoliter. Einbußen gab es laut Unternehmensangaben unter anderem im Gastronomiegeschäft, was vor allem auf ein verändertes Konsumentenverhalten und kürzeren Öffnungszeiten von Gaststätten insbesondere in ländlichen Regionen zurückzuführen sei. Im Segment Handel konnte das Absatzvolumen bei einem Rückgang von 0,2 Prozent nahezu konstant gehalten werden. Gestiegen ist der Ausstoß an alkoholfreien Bieren (+ 4 Prozent) und Biermischgetränken (+7,4 Prozent). Der Umsatz ist um rund 900.000 Euro auf 220,7 Millionen Euro zurückgegangen. Beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gab es trotzdem einen Zuwachs von 500.000 Euro auf 10,5 Millionen Euro. Damit habe man den ursprünglichen prognostizierten Wert von 8,0 Millionen Euro übertroffen, was unter anderem durch konsequentes Kostenmanagement erreicht worden sei, teilte die Kulmbacher Brauerei AG mit.

Zur Kulmbacher Brauerei AG gehören Marken wie Mönchshof, EKU, Braustolz, Scherdel, Sternquell und Würzburger Hofbräu. Die Braugruppe befindet sich mehrheitlich im Besitz der Brau Holding International (BHI) mit Sitz in München.

(22.3.2018)

 
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