Bierabsatz im ersten Quartal konstant

Dank Exportsteigerungen und Zuwächsen im Mischgetränkbereich haben die deutschen Brauer den Bierabsatz im ersten Quartal konstant halten können. Im Inland ist die Nachfrage leicht gesunken.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die deutschen Bierproduzenten in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 20,8 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Davon wurden 84 Prozent bzw. 17,5 Millionen Hektoliter im Inland abgesetzt - 0,3 Prozent weniger als im ersten Quartal 2011.

Deutliches Wachstum gab es bei Biermischungen mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen. Hier stieg der Absatz um fast ein Viertel (24,3 Prozent) auf 0,8 Millionen Hektoliter. Mit 3,8 Prozent Anteil am gesamten Bierabsatz ist die Mix-Sparte allerdings nach wie vor relativ klein. 

Positiv entwickelten sich auch die Exporte. Mit 2,3 Millionen Hektolitern verkauften die Brauer zwar 1,9 Prozent weniger in den EU-Mitgliedsstaaten, steigerten den Absatz in Drittländern aber um 11 Prozent auf eine Million Hektoliter.

Längerfristig betrachtet haben die deutschen Brauereien gerade im Inland deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Im ersten Quartal 2002 lag der Absatz noch bei 24 Millionen Hektolitern - mehr als 3 Millionen Hektoliter über dem Niveau von heute. Und: Die Ausgaben der Bundesbürger für ihr vermeintliches Lieblingsgetränk sind zwischen 1991 und 2011 um 13,8 Prozent gesunken.

(27.4.2012)

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