Brauer verkaufen deutlich weniger Bier

Bier war im dritten Quartal bei den Bundesbürgern weniger gefragt

Die Deutschen Brauer haben im dritten Quartal deutlich weniger Bier verkauft als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank der Absatz um 3,2 Prozent auf 26,2 Millionen Hektoliter. Besonders schlecht liefen die Geschäfte im verregneten Juli, in dem im Vergleich zu 2010 ein Rückgang von 16,8 Prozent verbucht wurde.

Noch deutlicher als im "konventionellen" Bierbereich waren die Einbußen bei Biermischgetränken, auf die mit rund 1,1 Millionen Hektolitern rund 4,3 Prozent des gesamten Absatzes entfielen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2010 betrug der Absatzrückgang hier 15,5 Prozent.

Am meisten Bier verkauften die Brauer in den Bierhochburgen Bayern (6,2 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (knapp 6,2 Millionen Hektoliter). In Berlin/Brandenburg und Niedersachsen/Bremen sank die Nachfrage um 14,6 bzw. 10,6 Prozent. Mehr konsumiert wurde in Sachsen-Anhalt, wo der Absatz entgegen dem allgemeinen Trend um 7,8 Prozent anstieg.

83,7 Prozent der gesamten Bierproduktion wurde im Inland verkauft, Steuerfrei - als Export oder Haustrunk für Brauereibeschäftigte, wurden 4,3 Millionen Hektoliter abgegeben (minus 1,1 Prozent)

(27.10.2011) 

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