Budweiser soll aus Kinofilm verschwinden

Budweiser

Soll aus einer aktuellen Kino-Version verbannt werden: "Bud" von AB InBev

In der Regel freuen sich Unternehmen, wenn ihre Produkte in Kinofilmen zu sehen sind. Oft geben sie sogar viel Geld dafür aus. Anders ist es bei der neuen Hollywood-Produktion "Flight", in der Denzel Washington einen alkoholkranken Piloten spielt. In einer Szene trinkt der Darsteller beim Autofahren Bier der Marke Budweiser. Das stößt dem Hersteller Anheuser-Busch InBev sauer auf. Der größte Bierkonzern der Welt hat sich bei der Produktionsfirma Paramount Pictures beschwert. "Wir würden niemals den Missbrauch unserer Produkte billigen und haben eine lange Geschichte des Eintretens für verantwortliches Trinken und gegen Trunkenheit am Steuer", wird Rob McCarthy, Vizepräsident des Braugiganten, in Medienberichten zitiert.

AB InBev fordert, den Budweiser-Schriftzug in den digitalen Ausgaben des Streifens, die bereits in den Kinos sind und noch gezeigt werden, wegzuretuschieren. Auch die Firma Stolichnaya, deren Wodka ebenfalls in dem Film auftaucht, äußerte ihren Unmut.

Die Chancen, dass das Budweiser-Label entfernt wird, stehen nach Ansicht von Fachleuten eher schlecht. Gesetze zum Markenschutz seien nicht dafür da, "Filme und TV-Shows zu kontrollieren und zu zensieren, die Gegenstände aus der wirklichen Welt zeigen", wird ein Experte der Universität Stanford auf Spiegel Online zitiert.

(12.11.2012)

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