Carlsberg hat 2017 weniger Bier verkauft

Carlsberg

Die Nachfrage nach Bier von Carlsberg ist im letzten Jahr zurückgegangen.

Carlsberg, drittgrößter Braukonzern der Welt, hat 2017 rund 112,4 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Das waren 4 Prozent weniger als im Vorjahr. In Russland, wo das Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen mit der Baltika Brewery stark engagiert ist, ist der Absatz um 14 Prozent gesunken. Negativ ausgewirkt habe sich dort ein Verbot von bei Kunden beliebten großen PET-Flaschen in Russland und eine dadurch bedingte Umstellung auf kleinere Gebinde, teilte Carlsberg mit. In West- und Mitteleuropa büßten die Bierverkäufe 2 Prozent ein, wofür der Konzern unter anderem schlechtes Wetter im letzten Sommer verantwortlich macht.

Beim Umsatz weist Carlsberg für 2017 einen Rückgang von 1 Prozent auf knapp 8,3 Milliarden Euro aus. Der Gewinn ging um mehr als 60 Prozent auf 170 Millionen Euro zurück.

In Deutschland ist Carlsberg mit Marken wie Holsten, Astra, Duckstein und Tuborg vertreten.

(19.2.2018)

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