Dänen sollen ihr Bier nicht mehr in Deutschland kaufen

Weil Bier und Limonade in ihrer Heimat deutlich teurer sind, fahren viele Dänen in grenznahe Regionen in Schleswig-Holstein, um sich mit Getränken einzudecken. Das freut den deutschen Einzelhandel: Ihm bescheren die Shopping-Touren nach Berechnungen der deutschen Industrie- und Handelskammer rund 800 Millionen Euro Umsatz pro Jahr.

Der dänische Staat ärgert sich hingegen über fehlende Einnahmen. Deswegen hat die Regierung in Kopenhagen angekündigt, die Steuern auf zucker- und alkoholhaltige Getränke zum 1. Juli deutlich zu senken. Eine 1,5 l-Flasche Cola wird dann rund 40 Cent billiger sein als derzeit. Bei Bier werden die Abgaben um 15 Prozent reduziert. Ein Karton mit 24 Dosen soll dann umgerechnet rund 10 Euro kosten.

Laut einem Bericht des Rundfunksenders DR rechnet das dänische Finanzministerium damit, dass der heimische Einzelhandel durch die Steuersenkung bis zu 250 Euro mehr einnehmen könnte.

(23.4.2013)

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