Der Bierabsatz sinkt

Biersorten

Die Deutschen trinken immer weniger Bier

Der Bierkonsum ist weiterhin rückläufig. Im letzten Jahr sank der Absatz der deutschen Brauereien laut Statistischem Bundesamt um 1,7 Prozent auf 98,3 Millionen Hektoliter und lag damit zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung unter der 100 Millionen-Marke. Zum Vergleich: 1990 tranken die Bundesbürger noch 142 Millionen Hektoliter pro Jahr.

Besonders schwer haben es die Brauer im Inland. Während der Bierexport sogar anstieg, ging der Verkauf in Deutschland um 2,9 Prozent zurück – und das trotz relativ starkem Bierdurst der Bundesbürger während der Fußball-WM im Juni. Mit einem Minus von 2,7 Prozent sank auch die Nachfrage nach Biermischgetränken deutlich.

Für den Abwärtstrend macht der Deutsche Brauerbund vor allem die demographische Entwicklung verantwortlich. Nicht berücksichtigt sind in der Erhebung des Statistischen Bundesamts alkoholfreie Biere sowie Gerstenmalz aus Ländern außerhalb der EU.

Der Bierkonsum geht seit den 1970er Jahren kontinuierlich zurück, als noch rund ein Viertel des gesamten Getränkekonsums auf den Gerstensaft entfiel. 1990 lag der Pro-Kopf-Konsum noch bei 142 Litern, 2007 waren es 109,6 und im letzten Jahr nur noch magere 101,8 Liter.

(28.1.2011)
 

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