Der Bierabsatz steigt wieder

Nachdem der Bierabsatz im letzten Jahr auf ein historisches Tief gesunken war, geht es jetzt wieder aufwärts. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben die deutschen Brauer im ersten Halbjahr 49,5 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Das waren 1 Prozent bzw. 0,5 Millionen Hektoliter mehr als im Vorjahreszeitraum.  

Den Aufschwung führen die Statistiker unter anderem auf das warme Biergartenwetter im April und Mai zurück. Mehr als 83 Prozent der gesamten Produktion gingen im Inland über die Ladentische und Theken. Hier stieg der Verbrauch um 0,2 Prozent auf 41,4 Millionen Hektoliter.

Das meiste Bier wurde in Nordhrein-Westfalen abgesetzt. Hier stieg die Nachfrage um 0,5 Prozent auf 12,1 Millionen Hektoliter. Am zweitdurstigsten waren die Bayern, die 10,8 Millionen Hektoliter tranken (+ 1,8 Prozent). Zuwächse gab es auch in den Weinregionen Rheinland-Pfalz und Saarland, wo der Absatz um 3,2 Prozent auf 3,7 Prozent zulegte.

Den stärksten Anstieg verzeichnete Hessen. Hier kletterte der Bierverkauf um satte 12,2 Prozent auf 1,6 Millionen Hektoliter. Deutliche Einbußen wurden dagegen in Berlin und Brandenburg verzeichnet, wo der Absatz um 7,7 Prozent auf 1,9 Millionen Hektoliter zurückging.

Zulegen konnten auch die Biermischgetränke, von denen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2 Millionen Hektoliter (+1,6 Prozent) mehr verkauft wurden. Der Anteil der Mixgetränke am gesamten Bierabsatz hat ebenfalls zugenommen und liegt mittlerweile bei 4,1 Prozent. 

(28.7.2011)

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