Deutsches Bier soll Kulturerbe werden

Nach dem Reinheitsgebot gebrautes Bier aus Deutschland soll von den Vereinten Nationen zum immateriellen Kulturerbe erklärt werden. Dafür setzt sich das Deutsche Institut für Reines Bier ein, dem mehrere Politiker und Brauer angehören.

Wie der Verein mitteilte, habe man die Bundesregierung in einer Resolution aufgefordert, sich für den internationalen Schutz des Reinheitsgebots einzusetzen. Nach Angaben des Brauer-Bunds ist man mit dem Anliegen bereits bei mehreren Bundesministern auf Wohlwollen gestoßen.

Anders als beim Weltkulturerbe, zu dem unter anderem Bauwerke wie der Aachener und Kölner Dom zählen, fallen in die Kategorie immaterielles Kulturerbe vor allem Traditionen, Bräuche sowie kulturelle Handlungen und Riten, von denen die UNESCO rund 200 offiziell anerkannt hat. Hierzu gehören beispielsweise der Tenorgesang der sardischen Schäferkultur, das aus Nigeria stammende System der ifa-Wahrsagerei, Duduk-Musik aus Armenien, türkischer Öl-Ringkampf oder die französische Esskultur.

(26.5.2011)

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