Deutschland: Mehr Biernachfrage im Juli

Die Deutschen haben im Juli mehr Bier getrunken

Die Deutschen haben im Juli mehr Bier getrunken.

Die Deutschen haben nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Juli 4,9 Prozent mehr Bier getrunken als im entsprechenden Vorjahresmonat. Bundesweit wurden mehr als 7,45 Millionen Hektoliter abgesetzt. Gut für die Nachfrage war das sonnige Wetter. In der ersten Julihälfte lief zudem noch die Fußball-Weltmeisterschaft, die traditionell mit gesteigertem Bierdurst einhergeht. Allerdings ist das deutsche Team bei dem Turnier in Russland bereits Ende Juni ausgeschieden und war in der Hauptrunde nicht mehr dabei.

Die Exporte der deutschen Brauereien in die EU sind im Juli um 1,8 Prozent auf etwas über eine Million Hektoliter zurückgegangen. Die Ausfuhren in Länder außerhalb Europas stiegen um 9,2 Prozent auf 679.059 Hektoliter. Inlandsverkäufe und Exporte zusammengenommen lag der Ausstoß im Juli mit 9,13 Millionen Hektolitern um 4,4 Prozent höher als im Juli 2017. Von Januar bis Juli gerechnet ist er gegenüber den ersten sieben Monaten des Vorjahres um 1,2 Prozent auf 56,2 Millionen Hektoliter gestiegen. Alkoholfreies Bier ist in den Zahlen nicht berücksichtigt.

Insgesamt ist die Nachfrage nach Bier aus Deutschland seit längerer Zeit rückläufig. Im Gesamtjahr 2017 waren die Verkäufe der Braubranche um 2,5 Prozent bzw. 2,4 Millionen Hektoliter auf 93,5 Millionen Hektoliter gesunken und hatten den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. 82,6 Prozent der gesamten Menge wurden im Bundesgebiet abgesetzt. Das waren 77,2 Millionen Hektoliter, 2,3 Prozent weniger als 2016.

(28.8.2018)

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