Fußball-EM: Tipps zum Thema Alkohol in den Gastgeberländern

Am 8. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft. Dann werden sich Fans aus ganz Europa in Polen und in der Ukraine aufhalten, ihre Mannschaften in den Stadien anfeuern und natürlich auch mit dem einen oder anderen Bier feiern. Um unnötigen Ärger zu vermeiden, sollten sich Besucher des Turniers an ein paar Regeln halten, die in den Gastgeberländern hinsichtlich Alkohol gelten.

In Polen darf in Parks und auf öffentlichen Plätzen kein Alkohol getrunken werden. Heikel ist das Thema Alkohol am Steuer. Ab 0,2 Promille Blutalkohol müssen Fahrer mit Strafen von mindestens 145 Euro rechnen. In der Ukraine gilt sogar eine Null Promille-Regelung. Wer dagegen verstößt, zahlt laut ADAC mindestens 240 Euro und riskiert sogar, ins Gefängnis zu kommen.

Ein großes Sicherheitsrisiko stellt nach Ansicht des stellvertretenden Bürgermeisters von Kiew, Anatoli Holubtschenko, der Fluss Dnjepr dar. Der fließt durch die ukrainische Hauptstadt, wo unter anderem das Finale stattfindet. Medienberichten zufolge hat Holubtschenko davor gewarnt, unter Alkoholeinfluss in dem Strom zu baden. Die Gefahr zu ertrinken sei groß. Polizeiberichten zufolge sterben im Dnjepr jedes Jahr dutzende betrunkene "Badegäste".

In den EM-Stadien wird übrigens nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt. Die ukrainischen Behörden haben außerdem im Umkreis der Arenen nur den Ausschank von leichtem Bier erlaubt. Offizieller Biersponsor ist der dänische Carlsberg-Konzern.

Deutlich steigen werden in den Gastgeberländern während des Turniers die Preise. Polnische Medien haben bereits berichtet, dass neben Hotel-Übernachtungen und Restaurantbesuchen vor allem Bier teurer werden dürfte. Hier werden Aufschläge von über 20 Prozent prognostiziert.

(1.5.2012)

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