Heineken rechnet mit Gewinnrückgang

Heineken, drittgrößter Brauereikonzern der Welt, hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Das in den Niederlanden ansässige Unternehmen rechnet jetzt laut eigenen Angaben mit einem Rückgang der Erträge im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Zuvor war man von einer alles in allem stabilen Gewinnentwicklung ausgegangen.

Schwer tut sich Heineken derzeit in Zentral- und Mitteleuropa, was nicht nur an der allgemein schwächelnden Nachfrage nach Bier, sondern auch am starken Euro liegt. Der Nettogewinn des Konzerns sank im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 483 Millionen Euro. Die Umsätze stiegen gleichzeitig um 1 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro, wofür Heineken unter anderem Preissteigerungen verantwortlich macht. Für Europa hat das Unternehmen Sparmaßnahmen angekündigt.

In Deutschland besitzt Heineken unter anderem Anteile an den Marken Paulaner, Hacker-Pschorr und Hoepfner.

(29.10.2013)

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