Hopfen aus Tettnang muss vernichtet werden

Hopfenpellets (Foto: Brauerei Landskron)

In Tettnang muß im großen Stil Hopfen vernichtet werden. Wie unter anderem die Schwäbische Zeitung berichtet, sind rund ein Drittel bzw. 1.500 Tonnen der aktuellen Ernte aus dem traditionsreichen Anbaugebiet in der Bodenseeregion mit dem Pflanzenschutzmittel Captan belastet. Die Substanz ist wahrscheinlich durch ein Spritzmittel in die Erde und letztendlich auch in die Pflanzen gelangt.

Die Schwäbische Zeitung geht davon aus, dass der betroffene Hopfen noch nicht an Bierbrauer verkauft und verarbeitet wurde und derzeit noch bei Großhändlern zwischengelagert wird. Auf die Tettnanger Landwirte könnten jetzt hohe Rückforderungen zukommen.

Tettnang ist nach der Hallertau und der Elb-Saale-Region, das drittgrößte Hopfenanbaugebiet in Deutschland. Die Bundesrepublik ist vor den USA und Tschechien der führende Hopfenproduzent der Welt. Hier befinden sich rund 35 Prozent der globalen Anbaufläche.

(23.1.1012)

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