In der Ehe ändern sich die Trinkgewohnheiten

Nach der Hochzeit ändert sich das Trinkverhalten: Während verheiratete Männer ihren Alkoholkonsum zurückschrauben, nehmen Frauen mehr Bier, Wein, Schnaps und andere alkoholische Getränke zu sich als vor der Eheschließung. Das geht aus einer unter Federführung der Universität in Cincinnati (USA) durchgeführten Studie hervor. Als Basis für die Untersuchung dienten Befragungen, die zwischen 1957 und 2010 unter 2866 Frauen und 2439 Männern - alle verheiratet - durchgeführt wurden.

Entscheidend für den Wandel der Trinkgewohnheiten ist nach Ansicht der Forscher der Einfluss des Partners. Männer konsumieren generell mehr Alkohol als Frauen. Sozialer Druck und der positive Einfluss der Gattin führen dazu, dass sie nach der Eheschließung auf das eine oder andere Gläschen verzichten, so die Wissenschaftler. Frauen passen sich hingegen dem Trinklevel des Partners an, wenn auch nur geringfügig. Sobald sie verheiratet sind, genehmigen sie sich den einen oder anderen zusätzlichen Drink.

Heftig kann es werden, wenn eine Beziehung in die Brüche geht. Kurz nach Scheidungen trinken Männer deutlich mehr als in der Ehe. Und geschiedene Frauen erkranken deutlich häufiger an Alkoholsucht als verheiratete Geschlechtsgenossinen.

(20.8.2012)

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