Kulmbacher verkauft ein bisschen mehr Bier

Biersorten von Kulmbacher

Biersorten der Kulmbacher Brauerei AG

Die Kulmbacher Brauerei AG hat im letzten Jahr 2,157 Millionen Hektoliter Bier verkauft, 0,2 Prozent mehr als 2012. Der Gesamtabsatz an Getränken ging nach Angaben des Unternehmens um 0,9 Prozent auf 3,089 Millionen Hektoliter zurück. Der Umsatz lag mit 208,6 Millionen Euro 0,8 Prozent unter Vorjahresniveau. Auf den Bierbereich entfielen hiervon 132,1 Millionen Euro (2012: 130,6 Millionen Euro). Der Gewinn stieg um 20 Prozent auf 3 Millionen Euro, was der Konzern unter anderem auf eine Preisanhebung im Oktober zurückführt.

Aufgrund der demografischen Entwicklung und sich verändernder Konsumgewohnheiten der Bevölkerung rechnet man bei Kulmbacher damit, dass sich die zuletzt rückläufige Tendenz auf dem Getränkemarkt weiter fortsetzt. Der Bierabsatz ist in Deutschland in den letzten Jahren konstant zurückgegangen, 2013 Jahr haben die Brauer 2 Prozent weniger verkauft. Zu schaffen machen der Branche auch Preis- und Werbeaktionen, in deren Rahmen Bier im Handel günstig abgegeben wird. "Trotz dieser Marktgegebenheiten sehen wir gute Chancen für unsere Wachstumsmarken und unsere Strategie der Herstellung und des Verkaufs regionaler Bierspezialtäten", sagte Markus Stodden, Sprecher des Vorstands der Kulmbacher Brauerei.

Zu Kulmbacher mit Sitz in Oberfranken gehören unter anderem die Marken Mönchshof, EKU, Braustolz, Scherdel und Würzburger Hofbräu.

(20.5.2014)
 

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