Mehr Nachfrage nach Bier aus Deutschland

Brauerei

Die deutschen Brauereien haben im April mehr Bier verkauft.

Die Nachfrage nach Bier "made in Germany" hat im April angezogen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager knapp 8,45 Millionen Hektoliter verkauft. Im Vergleich zum entsprechende Vorjahresmonat bedeutet das eine Steigerung von 6,6 Prozent. Der Inlandsabsatz zog um 5,6 Prozent auf knapp 6,9 Millionen Hektoliter an. Die Exporte in EU-Länder stiegen um 2,6 Prozent auf 823.964 Hektoliter, die Ausfuhren in Staaten außerhalb Europas um 2 Prozent auf 724.962 Hektoliter. 451.827 Hektoliter der gesamten Menge wurden in Form von Biermischgetränken verkauft. Alkoholfreie Biere sind in der Statistik nicht erfasst.

Über die ersten vier Monate 2018 gerechnet liegt der Bierabsatz der deutschen Brauereien 0,7 Prozent höher als von Januar bis April des Vorjahres. Im Gesamtjahr 2017 war der Ausstoß der deutschen Braubranche um 2,5 Prozent bzw. 2,4 Millionen Hektoliter auf 93,5 Millionen Hektoliter gesunken und hatte den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. 82,6 Prozent der gesamten Menge wurden im Bundesgebiet abgesetzt. Das waren 77,2 Millionen Hektoliter, 2,3 Prozent weniger als 2016. In diesem Jahr dürfen die Brauer auf zusätzliche Absatzimpulse im Zuge der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft hoffen.

(29.5.2018)

 
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