München: Abschiedstrinken in der S-Bahn kostet 230.000 Euro

Seit Sonntag (11. Dezember) darf in der Münchner S-Bahn kein Alkohol mehr konsumiert werden. Am Abend bevor das Verbot in Kraft trat, trafen sich rund 2.000 Leute, um ein letztes Mal S-Bahn zu fahren und dabei zu trinken. Die Aktion, zu der unter anderem über Facebook aufgerufen worden war, artete laut Medienberichten zum kollektiven Trinkgelage aus. Die Bahn gab heute bekannt, dass 65 Wagons beschädigt wurden und außerplanmäßig repariert werden mussten. Außerdem habe es Zugausfälle und Verspätungen gegeben. Der Sachschaden liegt nach Angaben des Unternehmens bei 230.000 Euro ...

Dass die Münchner S-Bahn schon weit weniger dramatische Ereignisse als eine "Abschiedsparty" aus der Bahn werfen können, hat sich übrigens heute Morgen gezeigt. Wegen eines Softwarefehlers und eines Schienenbruchs kam es ab acht Uhr zu erheblichen Behinderungen und Fahrplanverzögerungen. Zeitweise fuhr auf der Stammstrecke gar kein Zug mehr ... 

(15.12.2011)

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