Reiseländer: Strafen für Alkoholfahrten und andere Verkehrssünden

Mehrere tausend Euro Bußgeld für Geschwindigkeitsüberschreitungen, Gefängnis für Fahren unter Alkoholeinfluss - wer sich im Ausland nicht an die Verkehrsregeln hält, wird teilweise hart bestraft. Der ADAC informiert in einer Übersicht darüber, wie Verkehrsdelikte in Urlaubsländern geahndet werden.

Unbedingt an die vorgegebene Geschwindigkeit halten sollte man sich in Norwegen und Österreich. Wer in Norwegen 20 km/h zu schnell fährt, zahlt nach Angaben des ADAC mindestens 465 Euro Bußgeld. Bei Überschreitungen von mehr als 50 km/h werden sogar 1.500 Euro und mehr fällig. Noch teurer wird es in Österreich, wo sogar bis zu 2.180 Euro gezahlt werden müssen.

Streng sind die Regeln, die in einigen Ländern bezüglich Fahren unter Alkoholeinfluss gelten. Bis zu einem Monatsgehalt kann es kosten, wenn man sich in Dänemark angetrunken hinters Steuer setzt. Und in Italien wird bei mehr als 1,5 Promille Blutalkohol das Auto eingezogen und zwangsversteigert.

Besonders unangenehm können Trunkenheitsfahrten in Schweden enden: Schon ab 0,2 Promille Blutalkohol sind hier 770 Euro fällig. Wenn man Pech hat, muss man sogar ins Gefängnis. Haftstrafen drohen auch in Spanien. Wer hier mehr als 60 km/h zu schnell fährt, riskiert, für drei Monate eingesperrt zu werden.

Die komplette Übersicht mit Angaben zu Verkehrsdelikten und Bußgeldern hat der ADAC auf seiner Webseite veröffentlicht.

(23.3.2012)

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